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Autor
hmiska

Personalnotstand macht vor Gewerken nicht Halt

Nachlese „Nachwachsender Rohstoff Mensch“ am Montag in Lübz
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Personalgewinnung
Netzwerk
HWK
Fachkräfte
Mecklenburg
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Der Personalnotstand macht auch vor den Gewerken rund um’s gesunde und nachhaltige Bauen nicht Halt. Um den meist alleinarbeitenden Selbständigen und Kleinbetrieben in Sachen Nachwuchs und Fachkräfte unter die Arme zu greifen, informierte das Netzwerk „Der Nordosten baut grün“ gemeinsam mit der Handwerkskammer (HWK) Schwerin HandwerkerInnen am Montagabend im Lübzer Restaurant Papazitos.

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Britta Wolff vom Netzwerk „Der Nordosten baut grün“ umriss in ihrer Einleitung die Lage so: „Wir haben Kontakt zu verschiedenen Akteuren der Ökobau-Branche. Wir bekommen direkt mit, wo der Schuh drückt. Es fehlt einfach an Leuten. Unser Netzwerk will die Kräfte bündeln und unseren Partnern die notwendigen Infos vorsortiert an die Hand geben.“ So bleibe mehr Zeit für das Wesentliche. Das von der Europäischen Union finanzierte Netzwerk habe deshalb den Kontakt zur HWK in Schwerin gesucht. „Wir sind direkt auf offene Ohren und viel Unterstützung gestoßen“, freute sich Wolff. Und übergab den Redestab an den bei der HWK Schwerin für Nachwuchsgewinnung zuständigen Philipp Kühn.

Kühn [im Bild links] machte in seinem Vortrag den Anwesenden Mut, die notwendigen Schritte jetzt zu gehen. „Mitarbeiter zu gewinnen ist die zentrale Herausforderung dieser Tage. Die HandwerkerInnen müssen aktiv werden, bevor ihnen die Arbeit über den Kopf wächst. Sonst ist es zu spät“, sagte der selbst aus dem Handwerk kommende Kühn. Und fährt fort: „Wir von der HWK kennen die Situation der Betriebe nur zu gut. Und wir geben alles dran, die HandwerkerInnen bei diesem wichtigen Thema zu unterstützen.“ In seinem Vortrag und bei den anschließenden Fragen und Antworten gab Kühn viele praktische Infos und handfeste Tipps, was Betriebe sofort tun können. 

Kühn und Wolff lobten abschließend die leichtgängige Zusammenarbeit von HWK Schwerin und dem Netzwerk „Der Nordosten baut grün“, die fortgesetzt werden solle. Denn beiden ist klar, dass die Veranstaltung in Lübz nur ein Puzzle-Stein von vielen sein kann. „Viele scheinbar kleine Puzzle-Teile ergeben irgendwann ein großes Bild. Darum heißt es losgehen und dranbleiben.“